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Arten von Hausheizsystemen

Es gibt mehrere Arten von Systemen, die zur Bereitstellung von Wärme in einem Haus verwendet werden, und innerhalb jeder breiten Art gibt es viele Variationen. Einige Heizsysteme teilen sich Komponenten mit den Kühlsystemen des Hauses, und einige Systeme bieten sowohl Heizung als auch Kühlung. Der Begriff HVAC – Heizung, Lüftung und Klimaanlage – wird verwendet, um das gesamte Klimaregelungssystem in einem Haus zu beschreiben.

Unabhängig vom verwendeten HLK-System haben alle Heizgeräte die Aufgabe, die Wärmeenergie aus einer Brennstoffquelle anzuzapfen und an die Wohnräume zu übertragen, um eine angenehme Umgebungstemperatur zu erhalten. Heizsysteme können eine Vielzahl von Brennstoffquellen nutzen, einschließlich Erdgas, Propan, Heizöl, Biobrennstoff (z.B. Holz) und Elektrizität. Einige Häuser haben mehr als ein Heizsystem, z.B. wenn ein Anbau oder ein fertiger Keller mit einem anderen System beheizt wird als der Rest des Hauses.

Systeme zur Zwangslufterwärmung/-kühlung


Das bei weitem häufigste HVAC-System in modernen nordamerikanischen Häusern ist das Zwangsluftsystem, bei dem ein Ofen mit einem Gebläse verwendet wird, das erwärmte Luft durch ein Netzwerk von Kanälen in die verschiedenen Räume des Hauses liefert. Zwangsluftsysteme sind sehr schnell in der Lage, die Temperatur eines Raumes zu regulieren, und da Klimaanlagen das gleiche Gebläse und Kanalnetz nutzen können, ist dies ein effizientes HVAC-Gesamtsystem.

Brennstoffquellen: Die Öfen, die die Zwangsluftanlagen antreiben, können mit Erdgas, Flüssigpropan (LP), Heizöl oder Strom betrieben werden.

Verteilung: Die durch den Brenner oder das Heizelement des Ofens erwärmte Luft wird durch ein Netz von Kanälen zu Heizregistern in den einzelnen Räumen verteilt. Ein weiteres Kanalsystem führt die Luft durch Kaltluftrückführung wieder in den Ofen zurück.

Schwerkraftluft-Ofenanlagen


Als Vorläufer von Zwangsluftsystemen verteilen auch Schwerkraftluftöfen die Luft durch ein System von Metallkanälen, aber anstatt die Luft über ein Gebläse zu zwingen, arbeiten Schwerkraftluftsysteme nach der einfachen Physik von aufsteigender warmer und sinkender kalter Luft. Ein Schwerkraft-Luftofen in einem Keller erwärmt Luft, die dann durch Kanäle in die verschiedenen Räume aufsteigt. Kühle Luft kehrt über ein System von Kaltluftrückführungskanälen in den Ofen zurück. Die so genannten Oktopus“-Öfen, die in vielen älteren Häusern zu finden sind, sind Schwerkraftluftöfen.

Schwerkraft-Luftsysteme werden nicht mehr installiert, aber in vielen älteren Häusern arbeiten sie weiterhin effektiv.


Fußbodenheizungen


Eine moderne Fußbodenheizung ist eine Art von Strahlungsheizsystem. Die Strahlungsheizung unterscheidet sich von der erzwungenen Luftwärme dadurch, dass sie nicht nur die Luft, sondern auch Gegenstände und Materialien wie Möbel und Fußböden erwärmt. Die meisten Strahlungssysteme für das ganze Haus verteilen die Wärme über Warmwasser, das in einem Kessel oder Warmwasserboiler erhitzt wird.

Bei der Fußbodenheizung werden Wasserrohre aus Kunststoff in Betonplattenböden oder auf Holzböden oben oder unten angebracht. Sie ist leise und im Allgemeinen energieeffizient. Sie neigt dazu, langsamer zu heizen und braucht länger, um sich anzupassen, als erzwungene Luftwärme, aber ihre Wärme ist gleichmäßiger.

Es gibt auch In-Floor-Systeme, bei denen elektrische Leitungen unter den Bodenbelägen installiert werden, typischerweise Keramik- oder Steinfliesen. Diese sind weniger energieeffizient als Warmwassersysteme und werden typischerweise nur in kleinen Räumen wie z.B. Bädern eingesetzt.

Brennstoffquellen: Warmwasserrohrsysteme werden normalerweise durch einen Zentralkessel beheizt, der mit Erdgas, flüssigem Propan (LP) oder Strom betrieben werden kann. Warmwasser kann auch durch Solar-Warmwassersysteme bereitgestellt werden, die üblicherweise als Ergänzung zu brennstoffbasierten Systemen verwendet werden.

Verteilung: Die Verteilung von In-Floor-Systemen erfolgt in der Regel durch Warmwasser, das durch Kunststoffrohre fließt.

Traditionelle Kessel- und Heizkörpersysteme


Ältere Häuser und Mehrfamilienhäuser in Nordamerika werden oft mit traditionellen Kessel- und Heizkörpersystemen beheizt. Dazu gehört ein zentraler Kessel, der Dampf oder Heißwasser durch Rohre zu den strategisch um das Haus herum positionierten Heizkörpereinheiten zirkuliert. Der klassische Heizkörper – eine gusseiserne, aufrechte Einheit, die normalerweise in Fensternähe positioniert wird – wird oft als Dampfheizkörper bezeichnet, obwohl dieser Begriff manchmal ungenau ist.

In Wirklichkeit gibt es zwei Arten von Systemen, die mit diesen älteren Heizkörpern verwendet werden. Echte Dampfkessel zirkulieren tatsächlich gasförmigen Dampf durch Rohre zu den einzelnen Heizkörpern, der dann wieder zu Wasser kondensiert und zum Wiederaufheizen in den Kessel zurückfließt. Moderne Heizkörpersysteme führen das heiße Wasser über elektrische Pumpen zu den Heizkörpern. Das heiße Wasser gibt seine Wärme am Heizkörper ab, und das abgekühlte Wasser kehrt zur weiteren Erwärmung in den Kessel zurück. Warmwasser-Heizkörpersysteme sind in Europa sehr verbreitet.

Brennstoffquellen: Kessel-/Heizkörpersysteme können mit Erdgas, Flüssigpropan, Heizöl oder Strom betrieben werden. Die ursprünglichen Kessel können sogar mit Kohle betrieben worden sein.

Verteilung: Die Wärme wird durch Dampf oder Heißwasser erzeugt, das durch Metallrohre zu Heizkörpern zirkuliert, die so geformt sind, dass sie die Übertragung der Wärmeenergie erleichtern.

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